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Rennberichte

07.11.2015

Raderdoller Jahresrückblick

Ein weiteres Jahr bei den Raderdollern neigt sich dem Ende zu. Mittlerweile das 6. Jahr und die 5. Rennsaison!

Vorneweg und mit kurzen Worten gesagt: Es war wieder ein verdammt schönes, gutes geiles Jahr mit Höhen und ..ähh, keinen tiefen eher Spitzen!!

Das Team war auf allen Rennen vertreten, top aufgestellt und immer gut gelaunt! Und wenn am Abend mal nicht viel im Fahrerlager los war, dann war unser Zelt auch schon mal die Anlaufstelle für Fahrer und Freunde und wir haben unsere eigene Party gefeiert! Dank unserem diesjährigen Sponsor „Ficken“ gab es auch immer ein Fläschchen Partyschnaps!! Boaaa ist der sauer…aber sau lecker!!! Lach.

Ein paar unserer Highlight‘s waren mal wieder: der GDC in Thale… viel viel viel Spaß mit guten Leuten! Mehr sagen wir dazu mal nicht… Auch das Rasenrennen bei den FrOErider war wieder eine tolle Veranstaltung mit einem Ergebnis welches sich sehen lassen kann => Der Erlös von 5.600 € wurde für die Elterninitiative für Krebskranke Kinder Siegen e.V. gespendet!!! TOP!!! Freunde, weiter so!!!  Und zum Schluss noch das Finale im Super Gravity NRW Cup in Schmallenberg. Ein Trackwalk wie wir in auch noch nicht erlebt haben…

Das alles haben wir natürlich auch unseren Sponsoren und Unterstützern zu verdanken!! Ohne die es nur halb so schön geworden wäre! Als erstes Hardparts Siegerland! Unsere Top Adresse für unsere Bikes und mittlerweile sehr guten Freunde Frank Fieberg und Kathrin, Gabel und Dämpfer Service von Flatout, Kettenwixe, Fa. UTO Bunzel, Schreinerei Weiche, Wardenbach KFZ Sachverständiger, Esjod unser Top Trikot Designer, der einfach die geilsten Bike Klamotten macht! Und zum Schluss noch Ficken Liquor der ultimative Partyschnaps. Einfach lecker …

Euch allen ein RIESEN DANKESCHÖN

Zum Sportlichen gibt es natürlich auch noch was zu sagen.

Das Team ist in diesem Jahr an diversen Rennen an den Start gegangen. Es stand der IXS German Downhillcup, der Super Gravity NRW Cup und natürlich das legendäre Rasenrennen auf dem Kalender. An allen Rennen war das Raderdoll-Racing Team mit einigen unserer Teamfahrer am Start.

Beim IXS GDC  gab es in diesem Jahr 6 Rennen. Unser Dennis war in dieser Saison Top motiviert und konnte mit einigen Podiumsplatzierungen den 3. Rang in der Gesamtwertung auf seine Kappe schreiben!! Top Leistung, weiter so. Auch bei dem Rest vom Team lief es gut und wir konnten uns im guten Mittelfeld positionieren.

Gesamtwertung GDC 2015:

Dennis: Platz 3                  Bunzel: Platz 8                  Robert: Platz 60               Angela: Platz 11

Patrick: Platz 44                Stefan: Platz 101

Beim Super Gravity NRW Cup standen 5 Rennen im Kalender. Hier waren die Strecken und Rennen echt super!! Und wenn man betrachtet wer mit welchen Mitteln die Rennen organisiert, durchgeführt und die Strecken gebaut hat, dann kann man nur den Hut ziehen!! Auch hier muss man mal Danke sagen!! Auf eine weitere Saison!

Auch hier finden wir uns alle im Mittelfeld wieder.

Gesamtwertung Super Gravity NRW Cup 2015:

Dennis: Platz 9                  Bunzel: Platz 16                               Robert: Platz 25               Angela: Platz 15

Patrick: Platz 19                Stefan: Platz 25

Zum Schluss gibt es noch unsere Jahresabschlussparty am 21.11.2015, welche hoffentlich nochmal einen guten Saisonabschluss geben wird!

In diesem Sinne sagt das Raderdoll Racing Team Danke und wir sehen uns hoffentlich in 2016 auf diversen Rennstrecken wieder!

#Patrick#

18.06.2014 Rennbericht Winterberg (von Patrick)

Der erste Lauf zum IXS German Cup wurde auch dieses Jahr in Winterberg ausgetragen!

Auch wir waren wieder am Start und haben unser Lager auf dem Campingplatz aufgeschlagen.

Nachdem es am Mittwoch und am Donnerstag nur geregnet hat, ging es dann am Freitag für uns zur Streckenbesichtigung. Dieses mal ohne Wasser von oben. Was heißen soll, dass es mal nicht geregnet hat.

Das Wasser wollte aber nicht wirklich ablaufen, da der Berg kein Wasser mehr aufnehmen konnte.

Im oberen Streckenabschnitt, wurde einiges neu abgesteckt und die Linienwahl stand recht schnell fest.

Im unteren Streckenabschnitt haben sich die Streckenbauer mal wieder was Kniffliges einfallen lassen. Ein Steilstück übersäht mit Wurzeln. Das wird die Schlüsselstelle für alle Fahrer werden!! Und wie es auch einige Bilder gezeigt haben, hatten hier auch die Profis ihre Probleme.

Um 12 Uhr ging es dann los zum freien Training. Hier waren heute Matschreifen angesagt!

Training lief für alle Teammitglieder gut! Aber wie schon befürchtet, gab es einen riesen Stau am Steilstück. Viele Stürze blockierten immer wieder die Strecke! Aber zum Glück für alle Fahrer verletzungsfrei!

Nachdem alle ihr Training absolviert haben, und alle ihre Fahrräder für den Samstag vorbereitet haben, hieß es für das gesamte Team ab ins Taxi und den Abend beim Teamessen in der Alm ausklingen lassen.

Am Samstag wurde es dann langsam trockener und es machte immer mehr Spaß!

Um 13:30 Uhr ging es dann für die ersten (Robert / Dennis / Patrick) zum Seedingrun. Es folgen Angela, Andre und Bunzel.

Alle sind soweit gut ins Ziel gekommen. Andre leider mit Sturz und hat somit wertvolle Zeit liegen lassen.

Ich (Patrick) hatte im oberen Streckenabschnitt die ein oder andere Sekunde liegen lassen weil ich die Linie nicht so getroffen habe, wie ich es mir vorgestellt habe. Somit hatte ich für das Finale noch eine Rechnung offen. Angela fuhr auf Platz 11. Robert mit Patzer auf Platz 26. Dennis auf Platz 4. Und Bunzel auf Platz 5.

Somit sollte bei allen noch Potenzial für das Finale drin sein!

Sonntagmorgen hieß es noch mal für alle, neue schnellere Linien zu finden und zu trainieren. Während Bunzel sich im Steilstück aufhielt sind Angela und Dennis im Duo unterwegs gewesen. Andre, Robert und Patrick haben sich noch eine andere Linie im Mittelsektor angesehen und trainiert.

Und dann ging es auch schon zu den Finalläufen.

Robert als erster, die Strecke war wieder komplett anders und man musste sich den Gegebenheiten anpassen.10 Sekunden schneller wie am Vortag.

Danach ich (Patrick), dieses Mal habe ich alle Linien getroffen und es sollte ein guter Lauf werden. Jetzt stand nur noch das Steilstück an….. bitte nur noch hier gut durchkommen und dann ab ins Ziel pedalieren! Und so sollte es auch sein! 14 Sekunden schneller als im Seedingrun und somit Platz 19 und Punkte im ersten Rennen gesammelt! Top!

Dennis sollte auch noch zulegen können und den Platz 4 vom Seedingrun toppen! Robert und ich standen im Ziel und warteten auf Dennis. Als er in Sichtweite war hieß es anfeuern! Er lag sehr gut in der Zeit. Und so sollte es auch sein. Hart am Pedal ging es erst mal auf Platz 1. Was dann am Ende für Platz 3 reichte und somit ein Platz auf dem Treppchen sicherte! Angela musste wegen 2 Rennabbrüchen direkt vor ihr fahrender Fahrerinnen 2 x neustarten und absolvierte somit 3 Rennläufe. Am Ende hat ihr dann die Kraft im entscheidenden Lauf gefehlt und sie konnte noch Platz 10 ins Ziel retten. Andre hat seine Zeit ebenfalls um 16 Sekunden verbessert und hat sein Giant Glory auf Platz 74 geritten! Der letzte im Bunde war Bunzel. Sein Finallauf spulte auch er sauber ab und verfehlte nur um 1,8 Sekunden das Treppchen. Somit hieß es für Bunzel Platz 5 und wertvolle Punkte für die Gesamtwertung. Die Stimmung an der Strecke war mal wieder super!! Oben im Wald standen die ersten Fans und haben uns angefeuert. Inklusive unserem Top Fotografen downhill-pictures.de, alias Gregor Sudhoff. Im “alten” Steinfeld standen unsere Frauen / Freunde und Liquiditätsmanager und haben uns mächtig motiviert! Im Steilstück war dann die Hölle los! Zusammengefasst war es wieder ein gelungenes Wochenende mit viel Spaß und guten Ergebnissen.

Am 13. – 15.06.2014 geht es dann zum 2. Lauf nach Willingen.

In diesem Sinne, immer schnell runter die Rinne! Wir freuen uns auf euch an der Strecke!

Gruß, im Namen des Teams

Patrick

25.09.2013 Rennbericht Thale (von Robert)

Hallo zusammen.

Es ging nach Thale zum letzten Lauf der IXS GDC Serie 2013. Da es zum Finale nach Thale ging waren alle heiß auf das Wochenende. Auch das Wetter sollte wieder auf unserer Seite sein. Donnerstag nach der Arbeit ging es wieder los, 450km waren angesagt. Patrick und ich waren als erster vom Team da und sicherten einen guten Platz für das Pizza.de Pavillon, direkt neben unseren Freunden vom Bergrausch Racing Team.

Freitagvormittag kam dann auch der Rest vom Team und es ging zum Trackwalk. Schnell wurde klar das dies eine super schnelle Strecke wird und mit zwei Tretpassagen eine anstrengende dazu. Also Speed und bis zu Schluss  druck in den Beinen. Viel an Linien suche war nicht drin da die Strecke schon eine Autobahn war. Hier und da gab es dann doch noch ein paar Kleinigkeiten wo man einige Sekunden raus holen konnte.

Nach dem Trackwalk ging es dann zur Anmeldung und Startnummernausgabe. Umziehen und ab auf den Track. Mit Schuttelbus und Liftanlage ging es immer wieder hoch auf Berg, Sektion Training war angesagt und somit probierten wir einige stellen aus bis sie passten.

Nach dem Training gingen wir einigen unserer Freunden lecker essen und Angelas Geburtstag feiern. Auch das Partyzelt im Fahrerlager war danach nicht mehr vor uns sicher! Wir feierten ausgelassen unser Finale in Thale und natürlich Angelas Geburtstag.

Samstagmorgen beim Frühstück konnte man sehen wer bei der Party dabei gewesen war, aber nicht destotrotz ging es um 8 Uhr zum Pflichttraining. Bei der letzten Trainingsabfahrt nahm Patrick noch Kontakt mit einem Baum auf aber es ist alles soweit heil geblieben. Der letzte Seedingrun für dieses Jahr stand an. Jeder wollte noch mal zeigen was er kann und somit waren alle Zeiten von uns zufriedenstellend doch die Konkurrenz war sehr stark! Nach dem Seedingrun ging es zum Essen und dann noch mal kurz ins Festzelt.

Sonntagmorgen… Finale in Thale…

Alle waren fit und heiß auf den Finalen Lauf. Als erstes durften wir Senioren wieder auf die Strecke. Außer Dennis, leider keiner in die Punkte gefahren, wie aber schon erwähnt war die Konkurrenz sehr stark. Also alle Senioren fast Sturzfrei unten angekommen. Dann kamen die Mädels. Diesmal Angela und Nicole am Start. Nicole kommt runter und zack hat sie die Bestzeit und durfte auf dem Hotseat Platz nehmen. Leider wurde sie davon wieder verdrängt und verpasste um einen Platz die Top 10 der Mädels. Auch Angela kam Sturzfrei runter und landete unter den Top 10.

Dann nur noch André und Frank. Nach lange warten auf André (unsere Stimmen versagten langsam schon) bekamen wir die Info das er nicht Starten durfte weil er durch ein Technischen defekt 1minute zu spät am Start war… Sauerrei.. mal an dieser Stelle gesagt!!! Ok dann nur noch Frank der fehlt. Da kam er auch schon angeschossen und wir brüllten was das Zeug hielt. Auch dies brachte leider nicht so viel denn auch er hatte sich im letzten Teil der Strecke einen Plattfuß eingefangen. Das ist Racing und da kann man leider nicht mehr dran machen. Aber alle sind an diesem Wochenende so halbwegs unverletzt nach Hause gefahren und jeder meinte nur das dies ein Hammer Wochenenden in Thale war!

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal recht Herzlich an unsere Sponsoren

pizza.de

Radsport Siegerland

downhill-pictures.de

esjod

Schreinerei Weiche

Schwalbe

Black Bear

sowie unseren Fans und Freunden und natürlich alle anderen die uns unterstütz haben bedanken. Danke an Marvin von rotten Lumber für die tollen Filme. Danke für das tolle Rennjahr 2013!!! IHR habt es möglich gemacht damit wir spaß an unserem Sport habe. Danke Danke Danke

Und so sind wir dann alle ins Ziel gekommen.

Angela Platz 9

Nicole Platz 11

Robert Platz 37

Patrick Platz 35

Frank Platz 35

Dennis Platz 16

André Platz DNS

Gruß Robert

14.08.2013 Rennbericht Ilmenau (von Dennis)

Halli Hallo Hallölle

Oh man wie geil, endlich wieder Rennen in Ilmenau. Schon eine Woche vorher hat es gekribbelt und die Freude war mega groß alle Teamkollegen/in wieder zusehen und auch alle andern. Als Andre Giebeler dann noch am Montag bei Facebook schrieb „ Alter bin ich heiß auf den nächsten Lauf des IXS GDC´s“ war bei mir die Aufregung noch größer, aber so richtig !!!!!!!!!!!

Dann war es soweit, Donnerstag Morgen 4.20 Uhr… noch einmal arbeiten, aber der erste Gedanke war: geil, heute geht es wieder los zum GDC. 12.00 Uhr… ich durfte früher Feierabend machen. Meine Aufregung wurde immer größer, ab nach hause. Eingekauft hatten wir Mittwoch schon und ein großen Teil schon gepackt. Dann hab ich den Bus geholt und angefangen einzuräumen, als ich fast fertig war kam Angela nach hause und ich guckte aufs Handy und sah,dass Robert und Patrick schon in Ilmenau angekommen waren und das riesen Zelt von Pizza.de aufgebaut hatten. Oh man war ich aufgeregt. Den Rest ins Auto und los ging es.

330km später… Ankunft in Ilmenau. Um 21.30 Uhr hatten schon viele andere  ihr Lager aufgeschlagen und wir (Angela u Dennis) machten uns auf die Suche nach unsern Teamkollegen… wo sie wohl stehen?! Naja, Dank Pizza.de hat die Suche nicht lange gedauert ,weil das Zelt schon geil auffällt. Nach der Begrüßung ging es dann aber auch hundemüde und kaputt ins Bett.

Freitag Morgen, die restlichen Teamkollegen sind auch angereist. Startnummern holen und auf gehst zum Trackwalk. Ein Teil war vom letzten Jahr noch bekannt ,aber es waren auch sau coole neue Abschnitte dabei, wie die Bombenlöcher vor den Anliegern. Im Großen und Ganzen hatten wir alle mega Bock und waren schon sehr heiß drauf, uns auf die Bikes zu schwingen und runter zu ballern, was den Abstieg dann noch leichter machte.

So Startnummern waren dran. Ab ging es zum Shuttle und die erste Erkundungsfahrt ging los, die uns auch sehr beeindruckt hat, weil es echt ne mega geile Strecke ist. Und los gings mit dem Training… den ein oder anderen Sprung wollten wir ja mitnehmen, also drüber über die ersten zwei Sprünge… Hups da war ja auch noch das Roadgap, das muss auch mit rein. 7 ½ Meter schwup war ich drüber, ging noch wie letztes Jahr. Geiles Teil!!! Weiter ging es… geile Kurven, geile schnelle Geraden und wieder geile Kurven über Wurzeln und nen fetten Anlieger. Auf der darauf folgenden Geraden kam eine kleine Verschnaufpause… das kam gerade gelegen und man stand an der Wiese auch nicht im Weg. Weiter ging es, kurz in den Wald und wieder raus, über die Wiese rüber zum ersten steilen Steinfeld und runter, dann wieder sehr coole Kurven und ab zum zweiten Steinfeld, wo es im Gegensatz zum letztem Jahr jetzt mehr als nur zwei Linien gab. Erste Fahrt durch, direkt super getroffen und in der Ilmenauer Fankurve bot sich nochmal eine Pause an…es ging weiter durch die Bombenlöcher, in die Anlieger, am Sprung vorbei, Knallgas über die Wurzeln und Steine, mit einem Affenzahn auf den Zielsprung zu. Im Kopf die Frage: bin ich schnell genug um über die Kuppe zu springen ???? Aber auch nicht zu schnell ansonsten brauche ich nen Fallschirm!!!!!!!!!!! Ich hob ab und mir schoss nur durch den Kopf „OH GOTT doch der Fallschirm!“ aber alles cool und saugeil ins Ziel gerollt. Alle hatten Spaß und das Training verlief super. Gut…ein paar Stürze waren auch dabei. Einer von Robert vor meinen Augen, der sehr lustig war und bei dem er sich auch nichts getan hat. Schnell abgeklopft und weiter gings. Nach dem Training alles sauber gemacht und eingeräumt. Endlich das wohl verdiente Grillen bei ein paar leckeren Getränken und austauschen der Linien den Tag aus klingen lassen.

Samstag Morgen hieß es dann wieder zeitig aufstehen, um sein Pflichttraining durch zu bekommen und um die ein oder andere Linie auszuprobieren, die einem am Vorabend erklärt wurde. Die letzte Trainingsfahrt vor dem Seedingrun war durch und die Aufregung war groß und der Gedanke, was werden für Zeiten fallen??? Was fahren wir für Zeiten??? Wo werden wir nachher stehen??? Man konnte es im Training nicht so gut abschätzen, da die Strecke schon schnell war und alle nicht langsam aussahen. Alle stehen am Zelt, alle sind aufgeregt. Robert ,Patrick und ich sind in der Seniorklasse zuerst dran, danach Angela in der Womenklasse und dann Andre und Bunzel in der Menklasse. Fertig machen und ab nach oben an den Start. Die Seniorklasse startet als erstes. Wir kamen hoch, lachten und strahlten vor Freude. Wir warteten darauf, dass es los ging. Was wir aber nicht mitbekommen hatten, war dass die Zeitmessung noch gar nicht eingeschaltet war!!!! Auf einmal hörten wir es: PIEP . . . . . PIEP PIEP PIEP PIEP PIIIIIIEEEEEEEEPPPP.

Unsere Herzen waren nicht mehr da wo sie eigentlich hingehören. Sie waren kurzzeitig in die Hose gerutscht!!!!!!!!!

Wir waren dran, Robert zuerst… es lief super für ihn und er war zufrieden mit seinem Lauf. Dann kam Patrick, er ging auf Nummer-sicher und fuhr gut und sicher runter, was ihm aber einfach etwas zu langsam war, aber dennoch war er zufrieden.

Dann kam ich, ich hatte so Bock drauf …Bock auf Knallgas! Raus aus dem Häuschen und los runter da. Alles lief super… saugeil. Zufrieden im Ziel angekommen! Dann kam Angela, sie wollte auf Nummer-sicher gehen und nach der Rückkehr von ihrem Sturz vor 3 ½ Wochen es locker angehen lassen. Dann passierte das unerwartete, ein dicker Regenschauer zog durch und die Strecke wurde kurzzeitig Unterwasser gesetzt. Krass, hab ich mir gedacht. Für alle die kamen eine scheiß Situation, aber Angela hat es souverän gemeistert! Sie war trotzdem gut durch gekommen und zufrieden unten angekommen.

Dann kam Andre. Ich sah ihm schon unten in den Augen an, dass er Bock drauf hatte und dass ihm der Regen egal war, der aber auch zu seinem Rennlauf schon wieder weg war. Top fit und zufrieden kam er ins Ziel. Nun kam Bunzel… ich war gespannt. Er ist super unterwegs und kam trotz der Bedingungen mit einer guten Zeit ins Ziel. So, Alle waren durch. Jetzt kommt die Elite noch runter. Da wir ja neugierig waren, wie die so fahren, haben wir uns auf den Weg in den Wald gemacht, um uns die ein oder andere Linie von denen abzugucken, um dann Sonntag im Finallauf noch ein drauf legen zu können.

Die Elite ist durch… Hammer, wie die immer abgehen! Duschen,lecker essen und noch den Abend schön ausklingen lassen mit dem Team und coolen Freunden.

Sonntag Morgen…es geht los! Noch einmal Training. Letzte Chance die Linien, die man sich am Vortag bei der Elite abgeguckt hat, auszuprobieren. Alles hat geklappt. Patrick und Andre hatten sich die Bombenlöcher nochmal angeguckt und etwas Neues ausprobiert. Alles lief super! Doch plötzlich kam da ein Geräusch vom Hinterrad, das da definitiv nicht hin gehörte. Nicht platt, ok….. oh scheiße: zwei Speichen raus und der Rest war ziemlich lose. Schnell runter und das schnellst möglich reparieren. Am Zelt angekommen, sah ich Robert im Zelt, dem es scheinbar echt scheiße ging. Angela und die Freundin vom Andre (Lena) kümmerten sich um ihn, sodass er zum Rennlauf wieder fit war. In der Zeit hatte ich es auch geschafft, mein Hinterrad wieder fit zu bekommen. Dann ging es auch wieder los. Wir waren alle so aufgeregt. Die Strecke hatte sich durch den Regen so fest gefahren, dass man mega Grip hatte und es super fliegen lassen konnte.

Auf gehts zum Start. Die Seniorenklasse wieder zu erst. Rock’n Roll und runter. Robert war froh und glücklich, dass er heile unten angekommen ist in seinem Zustand. Patrick hat sich um 15 Sekunden verbessert zum Vortag. Meine Wenigkeit kam ins Ziel. Alles lief super ich hatte mega Spaß und keine Fehler. Geil… um 7 Sekunden verbessert zum Vortag, aber leider konnte ich meinen fünften Platz nicht halten.

Angela kam Runter, sie grinste über beide Backen und hatte mega Spaß, keine Fehler sagte sie und super durch gekommen. Andre war dran, er sagte nur GEIL GEIL GEIL!!!!!!!! Er hatte auch keine Fehler und kam gut durch. Jetzt noch unser Bunzel, er kam sehr schnell ins Ziel geflogen. Top Zeit und im großen und ganzem zufrieden.

Ja, da sind wir alle gesund und heile durchs Rennwochenende mit Top Platzierungen.

Senioren klasse:

Robert auf Platz 40.

Patrick auf Platz 28.

Dennis auf Platz 9.

Womenklasse:

Angela auf Platz 13.

Menklasse:

Andre auf Platz 102.

Bunzel auf Platz 22.

So, ich sag Danke an alle und bis zum nächsten mal. Es war mega GEIL !!!!!!!!

Gruß Dennis

09.06.2013 Rennbericht Bad Wildbad (von Robert)

Hallo zusammen.

Das dritte Rennen der IXS Downhill Serie in Bad Wildbad  stand nur zwei Wochen nach dem City Downhill in Meißen vor der Tür. Diesmal war die Anfahrt recht kurz, nur 300 km mussten wir fahren.

Donnerstag nach der Arbeit ging es also los zum kleinen Bruder von Val di Sole. Da der Sommer sich doch mal von seiner schönsten Seite zeigen sollte wurde reichlich zu trinken eingepackt. Donnerstagabend trafen dann nach und nach alle Raderdoller ein, auch André der sein erstes Rennen unter der Flagge vom Raderdoll Racing Team bestreiten sollte. Die Jungs von der Bike Area Cologne und das Tripple M Team Stellten sich zu uns und somit hatten wir eine tolle Truppe zusammen gestellt. Da sich Angela leider beim Training verletzte, konnte sie an diesem Rennen nicht an den Start gehen.

Freitag ging es dann zum Trackwalk. Normalerweise beschreibe ich hier immer die Strecke aber da sie so lang und mit so vielen Passagen einfach nur die schwierigste und gefährliche Downhillstrecke Deutschland ist, kommen nur ein paar Punkte.

Nach dem Startturm geht s in eine relativ lange tret Passage über 2 Sprünge. Dann komm auch schon das erste Roadgab und ab da geht der spaß dann richtig los. Viele stufen von bis zu einem Meter und jede Menge Steine legen sich in den Weg. Hat man die Stufen hinter sich, geht es in ein Steinfeld was bestimmt 10-20 Meter breit und locker 30-40 Meter lang ist, wo die Steine bis zu 50-60 cm aus dem Boden ragen. Für die Jungs mit den Big Balls gibt es dann den IXS Drop, 2 meter hoch und gute 4 meter weit.  Wenn dein Fahrwerk schlecht eingestellt ist, wirst du es spätesten hier merken.

Dann über einen Dubble aus dem Steinfeld raus in eine Wall und wieder über einen Dubble in die nächste Passage.  Hat man diese Passage überlebt, gibt es weitere Streckenabschnitte zum Spaß haben. Da es so heiß war lag ein Staubnebel wie beim letzten Rennen in Ritterhausen in der Luft. Es wurde immer rutschiger und schneller.

Nach ein paar Absätzen, Steilstücken, schnelle Passagen wie den „Hasstunnel“ wo man bis zu 50 km/h über Stock und Stein ballert, ist das Ende nicht mehr weit. Über ein paar Brücken geht es dann in den Kurpark schräg in einen Wiesensteilhang. Wenn der Grip da ist, macht dieser Streckenabschnitt auch Spaß! Hier heißt es Druck auf die Pedalen zu bringen! Nach einem kleinen Anstieg über den Kieselweg geht es über den Maxxis Zielsprung Richtung Ziel. Unten Angekommen weiß man warum dies die härteste strecke Deutschland ist. Beine wie Pudding, Handballen die Schmerzen und Lungen die Pfeifen. Nach dem wir dann unten waren haben wir unsere Startnummern abgeholt und sind mit dem Schuttel wieder nach oben gefahren um uns für das Training fertig zu machen.

Da ich nach dem Rennen in den Urlaub fahren werde bin ich alles extrem ruhig angegangen und bin an allen Sachen vorbei gerollt. Samstag und Sonntag musste sehr oft (zu oft) der Rettungswagen ausrücken und das Starter Feld schrumpfte und schrumpfte. Dies bestätigte nur meine Einstellung.

Patrick war voll auf Angriff ausgelegt und meinte dies:

„Heute Morgen  (Montag) ist zu merken dass das Wochenende kein Zuckerschlecken war!

Sämtliche Muskeln melden sich und das Aufstehen war doch ein Kampf!  Dazu kommt noch der ein oder andere blaue Fleck. Nicht nur das die Strecke alles von uns abverlangt hat, hinzu kommt noch dass das Starterfeld der Senioren verdammt stark und schnell war! Nach dem ein oder anderem Sturz im Training, liefen die Rennläufe gut! Im Seedingrun etwas auf Sicherheit gefahren und “gut “ ins Ziel gekommen. Am Sonntag im Finale, hieß der Plan “Angriff” aber versuchen ohne Verletzung durch zu kommen! Am Startturm stand schon die “Raderdoll Sirene” Bunzel.  Die Motivation schlecht hin! Ab durch das Tretstück,(Bunzel war lange zu hören) zum ersten Sprung. Alles super gelaufen. Die nächsten Abschnitte liefen auch gut. Und ab ins Steinfeld! Zähne zusammen beißen und den Lenker fest halten ist hier angesagt! Puh, geschafft. Dann über die Sprünge und ab in den zweiten Streckenabschnitt. Da sehe ich schon den ersten Fahrer vor mir (Robert). Ein Grinsen unter meinem Helm! Den bekommst du noch! Bremse auf!! Kurz vor dem schnellen Hasstunnel war ich dran, und aus Robert wurden schon zwei Fahrer. In der 180 grad Rechts, bin ich super an beiden vorbei gekommen. Ab durch den letzten Streckenabschnitt und in den Kurpark rein, wo nochmals ein kleiner Anstieg die letzten Kräfte von einem abverlangt, ab in den Zielsprung. Mit Platz 18 habe ich meine Zeit aus dem Seedingrun um 19 Sekunden verbessert! Top! Bin Super zufrieden! Wieder ein paar Punkte gehamstert! Danke nochmals an Frank Fieberg von Radsport Siegerland, der mir noch das Super Equipment so schnell besorgt hat! Die Federelemente sind in Bad Wildbad Gold wert!

Top Wochenenden mit dem Team!“

Auch Frank war sehr gut drauf. Leider ist ihm im ersten Lauf der Schaltzug gerissen und somit musste er mit den kleinsten gang runter fahren und er meinte nur „Staubig, rutschig verdammt warm und super schnell. Krasse strecke und mit Platz 11 zufrieden“

Dennis war hoch motiviert aber hatte dann doch nicht so einen tollen ersten Lauf. Angriff im Finale war angesagt und er hat es wieder mal unter die Top 10 geschafft.

Auch Andre ist im ersten Lauf auf Sicherheit gefahren und konnte im Finallauf noch mal einige Sekunden raus holen.

Und so sind wir dann alle ins Ziel gekommen.

Robert Platz 23

Patrick Platz 18

Frank Platz 11

Dennis Platz 9

André 54

Danke an pizza.de/Radsport Siegerland und alle anderen die uns unterstützen. Danke an Gregor von downhill-pictures.de für die tollen Bilder und wie gewohnt kommt die Tage wieder ein Film von rotten lumber

Es war mal wieder ein super Wochenende mit dem Team und unseren Freunden.

Gruß Robert

09.06.2013 Rennbericht Steinach a.B. Österreich (von Robert)

Hallo zusammen.

Das zweite Rennen der IXS Downhill Serie in Steinach am Brenner (Österreich) stand nur zwei Wochen nach den Dirtmasters vor der Tür. Alle Wetter voraussagen, egal auf welcher Seite man schaute, versprachen das an allen 3 Tagen das es Sauwetter geben wird. Leider hatten diesmal die Wetterleute recht behalten sollen.

Donnerstagmittag trafen wir uns bei Patrick um den Anhänger zu packen und uns auf die 670 km lange Tour zu machen. Marvin, unser Film Mann von Rotten Lumber hat uns natürlich auch bei diesem Rennen begleitet. Zur Verstärkung hat er seine Freundin noch mitgebracht. Somit saßen wir dann mit 4 Leuten im Auto.

Angela und Dennis kamen aus Leogan direkt dahin und Frank war schon in der Nacht angereist und konnte uns somit an der Jufa einen perfekten Platz absperren. Nach dem wir alles aufgebaut hatten und unsere Zimmer bezogen haben trafen wir uns in dem Aufenthaltsraum und haben den Tag ausklingen lassen.

Nach einem gemütlichen Frühstück holten wir unserer Startnummern ab und machten uns auf den Weg zum Trackwalk.  Nach dem Trackwalk ging es auf zum freien Training.

Die Reifenwahl stand ja schon fest da es seit der Nacht am Regnen war, gab es nur Matschreifen zur Auswahl. Die Strecke wurde um die Hälfte gekürzt und Startete kurz vor der ersten Schlüsselstelle. Matschige Anfahrt dicke Wurzeln die zum Abhang führten und dann um eine fast senkrechte Serpentine kurve rum.  Von da aus ging es direkt in die nächste Passage Northshore im Downhill Track. Nicht nur das es leicht Bergauf ging sondern zur linken Seite ging es einen 30 Meter hohen frisch gerodeten Berghang runter. Also nicht für Leute mit Höhenangst denn fangnetzte waren an dieser Stelle leider ausgegangen. Vom Northshore aus ging es dann in eine 70° – 80° Grad enge Spitzkehre rum. Auch von da aus ging es den Abhang in einer offenen kurve runter wo es wieder ohne Fangnetzte den Abhang runter ging. Nach den ganzen neuen Strecken abschnitte ging es dann auf die normale Downhill Strecke die Bekannter weise mit jede Menge Speed gefahren werden konnte. Wie auch im letzten Jahr ging es aus dem Wald raus auf eine Große offene Wiesenkurve. Dann noch paar mal Treten und den Wanderweg entlang bis zum Zielsprung, gute 5 Minuten war man dann doch unterwegs. Nach ein paar Abfahrten neigte sich der Tag auch schon dem Ende zu. Also Bikes sauber machen und zusammen den Tag Revue passieren lassen. Nach dem aber ein Besucher der Jufa rein kam, und sich den Schnee von den Schultern wischte, schauten alle raus und es schneite tatsächlich dicke Flocken. Alles wurde so langsam weiß und wir fragten uns  ob das Rennen wirklich stattfinden wird.

Samstagmorgen war um 8 Uhr Pflicht Training angesagt und wir machten uns fertig. Im Thal lag kein Schnee mehr, aber auf den umliegenden Bergen war die Schneegrenze sichtbar tiefer gekommen.

Ab in den Lift und hoch den Berg. Ab der Hälfte wurde die Wiese immer weißer und an der Bergstation (1600m) lagen gute 5cm Schnee. Wir guckten uns an und fragten uns: ist wirklich Juni?

Na ja die Hauptsache war, dass es weder Regnete noch Schneite. Es scheinte sogar ab und an die Sonne und es war recht angenehm. Nachdem wir alle unsere Pflichtabfahrten und noch mehr absolviert hatten warteten wir auf unsere Seedingrun Läufe.

Patrick Dennis und Ich durften zuerst los. Auf den weg nach oben fing es Pünktlich zu unserem ersten Lauf an zu Regnen. Dennis und Ich kamen ohne Stürze recht gut durch. Patrick hat es drei mal geschmissen und somit war noch Potential nach oben für Sonntag da.

Für Angela hieß es nur unten Ankommen und Punkte mit nach Hause nehmen. Frank brannte dann schon im Seedingrun eine gute Zeit in den Berg und war wie Dennis unter den Top 10. Frank war gut drauf und man konnte ihm anmerken das er nun mehr will. Nach dem Abendessen hatten einige von uns ein Schrauber Workshop mit einem World Cup Mechaniker. Da es von Beginn an der Seedingrun Läufe nicht mehr aufgehört hatte zu regnen Tranken wir noch gemütlich ein paar Bierchen und gingen recht früh zu Bett.

Wegen dem Schlechten Wetter wurde das freie Training verschoben und somit konnten wir Sonntagmorgen ausschlafen und gemütlich Frühstücken. Nachdem wir alle unsere Zimmer geräumt hatten haben wir unsere Bikes fertig gemacht und machten uns auf den weg zum Training. Eine Abfahrt sollte reichen um zu gucken wie die Strecken Verhältnisse sind. Die Masters und Elite haben den Berg am Samstag doch recht gut bearbeitet und es waren mega Löscher aufgetaucht.

Ab 11 Uhr ging es dann los mit den finalen Rennläufen. Erst durfte Patrick den Berg Runter Heize und kam Sturzfrei durch. 1 Minute später durfte ich los und traf leider am letzten Stück auf der Strecke auf einen vor mir gestarteten Fahrer der sich aus dem Schlamm wühlte und meine Zeit kaputt machte. Als letzter in unserer Gruppe Startete Dennis, auch er kam Sturzfrei durch.

Ergebnisse in der Senior Klasse: Dennis auf 8 Patrick auf 16 und ich auf 18. Alle Seniors unter den Top 20 und alle mit Punkte nach Hause. SUPER

Dann Durfte Angela sich auf den Weg ins Thal machen. Ankommen war die Divise und dies ist sie dann auch. Leider nur als letzte in der Wommen klasse aber mit Punkten und ohne Verletzungen! Einige Damen sind schon gar nicht mehr an den Start gegangen!

Als letzter durfte Frank dann den schon fast auf Links gezogenen Berg runter Rocken. Da er schon am Vortag recht schnell unterwegs war ging es für ihn erst spät los aber dann brannte er eine Zeit in den Berg die den Elite Man klasse gerecht wurde.  Man hört nur den Streckensprecher durch das Mikro brullen „Eine neue Bestzeit von Frank Bunzel vom Raderdoll-Racing Team.. was hat er denn für eine Pizza gegessen das es so eine Zeit hier hin brennt“ Und Zack war Frank im Hot Seat. Nur noch wenige Fahrer konnten ihm diese nehmen aber es schafft leider nur noch ein Fahrer mit einer 0.12sec bessere Zeit. Platz 2 für Frank war sicher. Verdammt jetzt müssen wir auch noch auf die Siegerehrung warten. In der Zwischenzeit bauten wir unser Basic Lager ab und guckten ein wenig das rennen. In den Nachrichten kam die ganze Zeit Warnungen vor dem Hochwassern und wir wollten nicht in Österreich stecken bleiben darum warteten wir die Siegerehrung ab und machten uns schnellstmöglich auf den Heimweg. Kurz vor Ulm haben wir dann doch noch einen Sonnenuntergang an diesem Wochenende erleben dürfen.

Dies war Steinach am Brenner. Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Gruß Robert

23.05.2013 Rennbericht Dirtmasters Winterberg (von Robert)

Hallo zusammen.

Das erste große Rennen und das Dirtmasters Festival stand vor der Tür und die Vorbereitungen waren schon Wochen vorher am Laufen. Donnerstagabend  war die Anreise von den Raderdollern auf dem Campingplatz um das Basic Lager aufzubauen. Dezente 120qm waren für uns reserviert. Das beleuchtete 6×6 Meter große pizza.de Zelt konnte man über den gesamten Campingplatz und weiter hinaus sehen.  Nachdem wir alles aufgebaut hatten haben wir uns auf dem Festival Gelände umgesehen und jede Menge Freunde und Fans getroffen.

Zum Glück konnten wir am Freitag ausschlafen da dieser Tag für den RDC (Rookis Downhill Cup) reserviert war. Einige unser Freunde haben wir Tagkräftig auf der Strecke angefeuert und durch die Passagen gebrüllt. Der Krawallrahmen musste sehr leiden. Am Abend sind wir dann mit dem Team lecker essen gegangen und haben den Tag ausklingen lassen.

Samstagmorgen ging es früh raus zum Trackwalk und Startnummern Ausgabe. Ok, es wird also so langsam ernst. Nachdem wir  unsere Startnummern abgeholt hatten sind wir die Strecke abgelaufen. Wie im letzten Jahr haben sich die Streckenbauer mächtig ins Zeug gelegt. Wir vermuten das sich die Bauer ein Sonargerät für Wurzeln gekauft haben um sich Beschaffenheit unter  der Erde anzuschauen zu können und die Wege genau darüber verlaufen zu lassen. Ein paar kurven und Schräghangquerungen weiter kommt das Roadgab. 2,2 Meter hoch und die Landung gute 5-6 Meter weiter mitten im Wald und direkt danach ein mega Anlieger zum mach 8 Rausbeschleunigen.

Na das wird ja spaßig. Ab geht es Richtung Steinfeld, zum Glück noch eine S-Kurve davor eingebaut sonst wäre es viel zu schnell geworden und die Rettungssanitäter hätten zu viel zu tun gehabt.

Die richtige Linie war schnell gefunden, jetzt muss man sie halt nur noch treffen. Nach dem Steinfeld ging es dann mit einem Sprung in den Wald wieder quer über den Skihang und wieder ab ins Wurzelfeld mit zwei Stepdowns. Dann ging es wieder auf die reguläre Downhill Strecke bis zum 10 Meter Zielsprung. Nachdem wir einem Mittarbeiter vom Bikepark am Lift eine Dankeskarte für seinen wohlverdienten Ruhestand übergeben haben sind wir ins Basic Lager zurück und haben uns für das Training umgezogen.

Vor dem Training erst einmal Matschreifen aufziehen da es noch verdammt rutschig neblig und einfach nur ba war. Dann wurde von 13-18 Uhr das freie Training voll ausgenutzt. Nicht nur das wir mit Klausmann und Fischbach zusammen den Berg rocken, nein Woldcup Fahrer Gee Atherton ballerte mit uns den Berg runter. Ein Hammer Gefühl auch wenn er mega schnell an uns vorbei geschossen kam.

Nach dem Training schnell duschen kalt Getränke einpacken und das Festival bei Stahlenden Sonnenschein und gefühlten 30°C  genießen. Ein wenig Red Bull Bergline anschauen, man die müssen verrückt sein, und dann rüber zum Konzert. Super Stimmung und Geile muke auf dem Festival Gelände. Unser Aufruf für die Gutscheine hat auch geklappt. 250 Gutscheine von pizza.de haben wir verteilen können!!!

Sonntagmorgen um 7 Uhr war die Nacht vorbei und es ging zum Pflichttraining. Zweimal muss man die Strecke runter fahren sonst ist man für die Rennläufe nicht qualifiziert. Beim Pflichttraining stellten wir fest das die Strecke immer Trockener wird und wir die Matschreifen runter werfen können. Zum Glück werden wir von Schwalbe Supportet und haben somit fast alle Reifen zur Auswahl dabei.

Der Seedingrun steht vor der Tür und wir werden alle nervös. Ab in den Vorstart und warten bis die Nummer aufgerufen wird. Auf einmal gibt es einen Ton den wir über den ganzen Winter vermisst haben. „Piep..Piep..Piep.. Piiiiiiieeeeep“ oh mein Gott haben wir dies vermisst.

Nachdem wir fast alle sturzfrei unten angekommen waren haben wir uns im Steinfeld verabredet um den Rest anzufeuern. Da die Red Bull Bergline leider um fast 2 Stunden vorgezogen wurde haben wir dies verpasst. Da wir aber alle recht kaputt waren sind wir rechtzeitigen in Bett gekommen. Außer Marvin von Rotten Lumber, der uns bei den IXS GDC Läufe begleitet und eine „Doku“ von uns macht blieb im Zelt und arbeitete an dem Film weiter

In der Nacht zum Sonntag prasselte der Regen nur so auf das Dach und die Stimmung war nicht mehr so toll. Wir kennen das Chaos ja noch von letztes Jahr. Um 7 Uhr klingelte der Wecker doch Lust war keine da um aufzustehen. Zum Glück war es kein Pflichttraining sondern nur freies Training. Jedoch nur von 7 bis 10 Uhr, also schnell wieder auf Matschreifen wechseln und ab in den Nebel.

Wir spielten also wieder alle im Schlamm und hatten Spaß dabei. Die Strecke änderte jede Minute ihr Gesicht und zeigte Wurzelt und Steine die vor einer anderen Minute noch nicht da waren. Jede abfahrt war also wie auf einer anderen Strecke. Riesen Löscher in den Anliegern und 30 cm tiefe Fahrrinnen waren noch das harmlose.

Dann ging es los zu den Finalen Läufen. Die Senioren (wir mögen den Namen immer noch nicht) Patrick Robert und Dennis waren als erster an der Reihe. Da Patrick im Seedingrun doch recht schnell unterwegs war aber sich dann leider im Fangzaun wieder gefunden hat ging Patrick als erster auf die Reise und konnte auf den Hotseed sitzen bleiben. Dann ist Robert los und zerlegte sich so im Großen Anlieger das die Zeit kaputt war. Dennis kam sauber durch, jedoch hat er mit solchen Matschverhältnisse nicht gerechnet. Und so sind wir bei den Senioren auf die Plätze gefahren. Dennis auf 10. Patrick auf 25 und Robert auf 30.

Dann gingen die Wommen auf die Strecke und unsere Angela startete durch. Sie war so schnell unterwegs dass sie die davor gestartete Fahrerin schon sehen konnte. Dann stürzte sie so dass ihre Beine sich im Fahrrad verhedderten. Im Gedanken das sie eine nicht mehr so tolle Zeit fahren wird, rollte sie runter und war auf Platz 1. und durfte auch auf dem Hotseed sitzen bleiben.

Zwei Damen waren aber dann doch noch schneller und somit Landete sie auf den 3. Platz

Jetzt nur noch Frank der in den Man klasse startet. Frank war am Vortag schon recht schnell unterwegs und wollte auch noch mal angreifen. Frank kam auch fast fehlerfrei runter und belegte den 10. Platz in der Klasse.

Das war der 1.Lauf vom IXS GDC Serie und die Dirtmaster 2013 in Winterberg. Außer Schwarz/Blaue Flecken und Kratzer sind wir heil zuhause angekommen. Bald kommt der Film dazu Online.

In 1 ½ Wochen geht es zum 2. Lauf nach Steinach a.B. in Österreich.

Dank an alle die uns unterstützt haben.

12.10.2012 Rennbericht Thale. (von Patrick)

Thale stand vor der Tür. Daß hieß 470 km alleine anreisen. Robert lag leider im Krankenhaus. Ich bin schon Donnerstag Abend angereist. Der Rest, Angi und Dennis sind am Freitagmorgen mit unserem Gaststarter und Freund Markus angekommen.

Schöne, schnelle (bis zu 60 km/h) und anstrengende Strecke!  Da musste man doch tatsächlich treten. Aber dafür hatte ich ja mein persönliches Ass im Ärmel! Meine verstellbare Sattelstange vom Enduro! Wir sind halt alte Herren, oder wie wir bei den IXS Veranstaltungen heißen: die „Senioren“.

Am Freitag morgen war dann Startnummer holen angesagt und ab zum Track Wolk. Um 14 Uhr ging es dann auf den Berg. Die ersten Abfahrten haben wir noch alle gemeinsam gemacht, bis dann jeder seinen Rhythmus gefunden hat und sein Training abgespult hat. Ich habe einige Abfahrten geschafft! Wollte viele Meter machen! Zwischendurch haben wir uns immer mal wieder getroffen. Am Abend wollte ich dann meine letzte Abfahrt machen, da fuhr mir Dennis über den Weg und wollte auch nochmal hoch! Während Angi und Markus Feierabend gemacht haben, sind Dennis und ich ab zum Lift!

Oben angekommen ging es auch sofort los. Dennis vor und ich direkt hinterher. Alter hat der einen Tritt drauf! Und fliegen kann der auch wie ein Vogel… macht einfach Spaß ihm hinterher zu fahren! Also, Messer zwischen die Zähne und versuchen dran zu bleiben. Gas Gas Gas. Geiler Ritt! Ich habe Dennis nicht aus den Augen verloren! Wir näherten uns dem großen Sprung… Dennis fliegt und ich … richtig… ich wollte hinterher, aber da ist die Sache mit dem Kopf.  Also doch den Chickenway.  Egal, ich sehe Dennis noch! Und auf einmal stoppt der Herr, was macht er?  Dennis nur: Ups, du bist ja dran?!? Geil!!! Also weiter! Bis ins Ziel und Feierabend machen. Das war eine geile Abfahrt! Ab zum Anhänger an die Kühlbox und erst einmal ein kaltes Reissdorf! Prost!

Samstagmorgen um 8:00 Uhr standen wir wieder am Lift. Sind auch am Samstag wieder einige Abfahrten gefahren bis es dann zum Seedingrund ging. Markus durfte als erster von uns starten. Ein riesen Vorteil für uns, denn als ich nach ihm ins Ziel gekommen bin, wurde ich schon von Markus mit einem lecker Bier empfangen! Herrlich.

Den ersten Lauf wollte ich etwas ruhiger angehen lassen, bis zum Matschstück ging es soweit auch, dann kam der kleine Berg. Ich aus dem Sattel und rein in die Pedale, soweit so gut, bis ich mit der Pedale an einer Wurzel hängen geblieben bin und diese mich ausgehebelt hat. Plumps da lag ich. Mist, weiter, es gibt noch das Finale.

Dann kam Dennis und zum Schluss Angi. Alle sind heil und gut durchgekommen. Somit war auch der Samstag durch.

Sonntag wieder früh raus zum Training.

Beim Finallauf war Angriff angesagt!  Zum Start und ab in die Pedale. Direkt im ersten Teil kommt das Tretstück, das Ass ziehen, Sattel hoch und treten, 6/7/8/9 ter Gang. Zweites Stück inklusive Matschstück lief auch gut. Also los Richtung Ziel! Alles läuft, über den 10 Meter Zielsprung ( 8 Meter habe ich auch geschafft) ins Ziel!

Platz 27 im Finale! Tolles Ergebnis zum Saisonende!

Markus direkt hinter mir und kurz danach kam Dennis. Somit waren die Senioren schon mal sicher im Ziel!

Bis zum Start von Angi war noch Zeit. Also ich mein Rad in den Anhänger und ab in den Berg zum zweiten Tretstück. Da braucht man Motivation! Es ist im zweiten Drittel, man ist schon mit der Kondition am Ende und man muss noch treten. Die Damen sind am Start. Angi kommt, ich weiß sie rechnet nicht mit mir! Ich sehe sie den Berg runter kommen und bringe mich in Position! Da ist sie, ich laufe ihr das ganze Tretstück brüllend hinterher!! Ja es zieht! Sie Tritt!! Und da war sie auch wieder weg. Somit ist dann auch unsere Dame heil ins Ziel gekommen!

Ergebnisse:

Angela auf 14

Dennis auf 9

Patrick auf 27

Tolles Wochenende mit “abgespeckter” Raderdoll-Mannschaft Freue mich schon auf den ersten Lauf 2013!

Patrick

11.09.2012 Rennbericht Rasenrennen. (von Robert)

Hallo liebe Freunde des schnellen Bergabfahrens,

am letzten Wochenende fand in Olpe Fahlenscheid, bei unseren Freunden den FrOErider, das 3. Rasenrennen statt. In diesem Jahr ging der Erlös an die AIDS Hilfe, also war mal wieder unser Motto „für einen guten Zweck den Berg runter ballern“!

Angela, Tanja und Dennis waren bereits Freitagmittag vor Ort, um einen angemessenen Platz für das Raderdoll-Lager zu ergattern. Dies stellte zum Glück kein großes Problem dar, da der Erbauer der Strecke (Frank Bunzel) auch in unserem Team ist und uns einen super Platz abgesteckt hat. Jacqueline, Stephan und ich waren erst gegen 20 Uhr da und wunderten uns das der Campingplatz schon rappel voll war.

Nun gut, erst mal alles aufbauen, den Grill anmachen und ein lecker Kölsch aufreißen. Jedoch hielten wir das Trinken in Maßen, da wir Patrick noch erwarteten, der direkt von der Spätschicht dahin kommen wollte. Im Gepäck hat Patrick noch sein 6×3 Meter Zelt dabei, welches noch aufgebaut werden musste. Am späten Abend trudelte Patrick dann auch ein, der Rest vom Raderdoll-Lager konnte aufgebaut werden und wir konnten final den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Samstagmorgen um 7 Uhr ging es dann mit einem dicken Kater und damit war keine Miezekatze gemeint zur Nummernausgabe. Die Schlange war lang und alle waren heiß auf den Track. Die ersten Abfahrten waren noch ein wenig schwammig aber dann ging es immer besser. Ab 13 Uhr ging dann der Seedingrun los und alle waren super drauf! Die Sonne knallte, die Strecke war trocken und es konnte los gehen. Jeder ist heil unten angekommen und die Zeiten waren wie im World Cup.

Zeiten Seedingrun:

Angela 0:01:13,04

Tanja 0:01:42,59

Frank 0:01:04,98

Dennis 0:01:05,33

Robert 0:01:09,52

Patrick 0:01:11,90

Stephan 0:01:17,50

Alles wunderbar, so konnten wir dann bei absoluten hammer Sommerwetter den 2.Tag ausklingen lassen. Die Jungs aus der Bike Area, unter ihnen auch unser 1. Offizieller Fan Mark D., gesellten sich zu uns. Der Abend war super lustig und wir konnten  die Kartoffel-Theorie kennenlernen! Ihr wisst nicht was die Kartoffel Theorie ist? Na dann hört mal zu.

Wir meinten das der Daniel Brischke sau schnell ist. Da meinte einer:

„Der ist so schnell wie eine Kartoffel“

„?????“

„wie eine Kartoffel?“

„Ja. Hast du schon mal eine Kartoffel auf einem Rad gesehen?“

„Nein“

„Ja siehst du… die ist so schnell die kannst du nicht sehen“

Jetzt wissen wir alle Bescheid!!!  Daniel du alte Kartoffel J

Sonntag ging es dann von der Veranstaltung Seite nicht so früh los, aber es waren schon alle um 7:30h wach weil sich alle auf den super Tag freuten. Die Strecke war noch durch den Tau sehr rutschig aber dies hielt uns nicht vom Training ab. Wir spulten eine Abfahrt nach der anderen ab. Die Strecke wurde immer besser! Um 12 Uhr sollten dann die finalen Läufe los gehen. Erst die Kids, dann die Frauen „gooo Angie“ und dann wir Männer. Zahlreiche Zuschauer nutzten das super Wetter und kamen zum anfeuern an die Rennstrecke. Der Moderator gab alles „Der Rasen brennt… die schenken sich nichts hier..“ Die Stimmung war super! Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich an das Gefühl zurück denke, als ich durch die brüllende Menschenmasse gefahren bin… DANKE!!!

Unser Name ist Programm! Wir feuerten in der für uns üblichen Raderdoll-Manier alle unsere Freunde und Bekannte an, so dass am Ende des 3.Tages unsere Stimmen weg waren.

Nach dem die letzten 32 Platzierungen bei den Männern ausgebattelt wurden, ging es hin zur Verlosung und zur Siegerehrung.

Unsere Angela hat mit wenigen zehntel Sekunden den 1.Platz verpasst und landete somit auf einen sehr guten 2. Platz!

Frank ist dann beim Batteln unter die ersten 20ig gefahren und wenn man jetzt die Männer durchzählt ist der Rest so ins Ziel gekommen:

Angela auf 2 mit 0:01:11,26

Dennis auf 42 mit  0:01:05,92

Robert auf 70 mit  0:01:07,84

Patrick auf 95 mit  0:01:10,04

Stephan auf 120 mit  0:01:15,95

Wir gratulieren den Siegern Cedric Flüch bei Kids m, Tanja Platz bei Kids w, Florian Meurers bei den U17, Pia Isabella Klopfleisch bei den Damen und Daniel von Kossak bei den Männern.

Und natürlich unsere Racing Kartoffel Daniel Brischke auf Platz 2.

Es waren mal wieder wunderschöne 3 Tage bei euch! Vielen Dank und noch mal ein riesen Lob an die Organisatoren! Wir sehen uns beim R4 oder gibt es ein R 3.5 ?

Bilder vom super Wochenende folgen!!!

Danke und Gruß

Robert

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26.07.2012Rennbericht Bad Wildbad. (von Patrick)

Auch am vergangenen Wochenende war das Raderdoll-Racing-Team wieder am Start. Bis auf Robert, der Beruflich eingespannt war, waren alle dabei.

Wie vielen bekannt ist, zählt die Strecke in Bad Wildbad zu den anspruchsvollen und schwierigsten Strecken Deutschland! Dazu kam unser Freund Petrus trotz Regen am Freitag war die Strecke gut fahrbar, langsam tasteten wir uns an die Wahnsinns Strecke ran. Womit dann das Freitags Training auch für alle gut lief! Samstag sah es dann schon so aus als würde es mal nicht regnen. Doch als wir Senioren und Women am Start standen und es wegen einer Streckensperrung zu einer Verzögerung gekommen ist, holte und Petrus wieder ein!! Pünktlich zum Start fing es mal wieder an zu regnen! Nach einigen Patzern von Dennis und Patrick und einem Technischen Problem bei Gerhard, sind wir mit den Plätzen 11/12/13 nur knapp an den Punkten vorbei! Angela ist im Seedingrun auf 4 gefahren. Patrick war somit noch nie so nah an den Punkten!! Es Pakte ihn der Ehrgeiz!  Also nach dem letzten Fahrer hieß es Strecken Begehung und eine bessere Linie finden!  Welche er dann auch am Sonntagmorgen im Training geübt hat!

Dann stand das Finale an! Es war trocken und die Sonne brannte!! Startaufstellung: Gerhard, dann direkt Patrick und direkt Dennis! Alle hinter einander. Für Patrick echter misst, da Dennis ja um einiges schneller ist! Also haben wir uns noch vor dem Start die besten Überholmöglichkeiten raus gesucht und abgesprochen. Dann tickte auch schon die Uhr runter. Mist, ich muss mal …. 5.4.3.2.1…. Start treten treten treten der Dennis kommt! Das war dann doch zu viel Druck für mich! Einfahrt Steinfeld lag ich das erste mal! Gucke mich um, noch kein Dennis da!! Geil weiter. Irgendwie durch das Steinfeld durch! Hat geklappt! Und treten treten treten! Noch höre ich ihn nicht hinter mir! Ab ins zweite drittel, durch den Anlieger über den Sprung, Linkskurve in die Wurzelpassage, scheiße, da schmeißt es mich über den Lenker! Aber mittlerweile war Dennis auch schon da! Gute Möglichkeit ihn jetzt passieren zu lassen! Ich lag ja eh. Kurzer check untereinander, alles klar, jo, und weg war Dennis. Ich aufs Rad und hinterher ins Ziel.

Trotz zwei stürze war die Zeit besser wie im Seedingrun ohne Sturz. Also war die Arbeit vom Vorabend und im Training am Morgen gut. Und mit Platz 18 holte ich meine ersten Punkte im GDC !! Yes!!

So, nach dem Rennen ist vor dem Rennen! Ich freu mich aufs nächste Rennen!!

Im Finale lief es dann für Angela nicht mehr so gut. Sie musste rollen lassen und ist auf den Platz 7 gefahren.

Frank ist dann im Finale auf Platz 35 gefahren.

Gruß Robert

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30.05.2012

Hallo zusammen.

Heute kommt mal ein Rennbericht von den Dirtmasters 2012 aus Winterberg von der Angela!!!

Danke dafür.

Endlich…es war Mittwoch der 16. Mai 2012. Der Wohnwagen stand vor der Tür, die Hänger geladen, die Bikes im und am Auto, Kinder, Hunde, Katzen und Pflanzen wurden für vier Tage abgegeben. Jetzt gehts los nach Winterberg, das Raderdoll-Racing-Team ist mit fünf Fahrern am Start beim ersten GDC.

Ankunft 19.00 Uhr auf dem Campingplatz, das Fahrerlager wird aufgebaut. Es ist -3° und es schneit!!! Die Begeisterung über das Wetter hielt sich also in Grenzen, dennoch waren die Voraussichten für die kommenden Tage gut. Wir hatten ein Dach bzw. eine Plane über dem Kopf , eine Heizung, Fleisch vom Grill und kühles Bier…was will man mehr.

Die erste Nacht zu sechst im Wohnwagen gut überstanden. Frühstück in dicker Jacke und mit Mütze, aber…endlich schien die Sonne. Es wärmte sich langsam auf. In Ruhe machten sich dann alle fertig um sich einen Überblick über das Gelände zu machen und die gefühlten 1000 Freunde und Bekannte zutreffen und beim Rookiescup anzufeuern.

Die Stimmung war super und vor allem entspannt. Das änderte sich schlagartig, als es am Freitag Mittag zum Trackwalk ging. Vor uns lag eine komplett neue Strecke, mit der keiner gerechnet hat.

Zwischen Klausmann, Brook McDonald, SickMick und noch ein paar anderen gingen wir die Strecke ab und versuchten die beste Linie zu finden. Alles war trocken, die meisten Wurzeln waren noch mit guten Mutterboden bedeckt…noch!

Nachdem wir unsere Startnummern im Rennbüro abgeholt haben, ging es wieder ins Fahrerlager und die Bikes wurden startklar gemacht. Die erste Abfahrt stand an. Oben alles gut…dann das erste Waldstück, gut fahrbar…Zwischenstopp auf dem ersten Weg. Die Idee hatten einige Fahrer…es staut sich, also weiter. Das zweite Waldstück, durch den links Anlieger über die Wurzeln, Zwischenstopp auf dem zweiten Weg. Schon wieder Stau…viel zu viel los hier. Wieder in den Wald…eine schwierige Passage stand an. Schräg am Hang entlang über die „Anakonda“ rechts um den Baum, Drop runter Richtung Steinfeld. Quer übers Steinfeld, rechts Kurve (noch offen, kein Anlieger)…über die Wiese. Nächster Drop in einen großen Rechtsanlieger…Wurzeln…Schlamm…Wurzeln…Weg… Wurzeln…sehr sehr enge Kurven…Stau!!! Unfall!!! Hmmmm…hier trennt sich wohl die Spreu vom Weizen. Egal weiter…Kurve, Kurve, Schlamm… Sprung…Zielsprung. Geschafft! Wieso stehen denn so viele am Lift…die Strecke war doch schon überfüllt??? Egal..es wurde fleißig weiter trainiert.

Samstag… es hat in der Nacht etwas geregnet und inzwischen ist die Strecke geschätzte 5245mal  gefahren worden. Also…Reifen wechseln. Wir waren gespannt was uns erwartet. Die ersten Fahrer kamen uns entgegen…der Kleidung nach zu urteilen, war die Strecke wie erwartet nass. Die Wurzeln hatten sich langsam aber sicher ausgegraben und die Rinnen durch den Schlamm wurden immer tiefer.

Kleine Pause, dann ging es zum Seadingrun. Die Aufregung um die ersten Zeiten und Vergleiche mit den anderen Fahrern war groß. Gut…alle gesund unten angekommen. Mal gucken wie die Elite das so macht…aha…besser noch nen Bier trinken, das ist sonst zu deprimierend.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag…es regnet! Nein…es gießt! Hört das auch nochmal auf???

Ja…7.00 Uhr, die Sonne scheint es ist angenehm warm. Eine Abfahrt, dann Rennen…wie sieht die Strecke heute aus? Es war so klar…noch mehr Wurzel, noch tiefere Rinnen. Die „Anakonda“ war komplett freigelegt und in den offenen Kurven gab es keine freie Linienwahl mehr sondern nur eine  Bahnschiene, die man erwischen musste. Ändern können wir nichts, also noch schnell ne Banane essen, Bike sauber machen und Richtung Start schieben.

Der Puls steigt…aber wir sind ja nur zum Spaß hier. Ja ne is klar!!! Lustig ist, wenn man lacht! Es ist ca.11.30 Uhr…und es fängt an zu regnen. Schlimmer geht immer!!! Frauen und Kinder zuerst, in dem Fall keine Kinder da, also runter. Puh, geschafft…jetzt auf die anderen warten. Dennis, Robert und Patrick…alle da. Frank…kommt noch. So…alle gefahren. Zeiten wurden leider nicht bekannt gegeben, da man ja noch die Menschenmassen bis zur Siegerehrung da halten möchte.

Also schon mal langsam Sachen packen. Dann nochmal gucken wie die Elite das macht…ach ja, vielleicht sollte ich mir ein anderes Hobby suchen, das ist wirklich zu deprimierend. Besser noch ne Wurst essen und die Sonne genießen. 17.30 Uhr endlich Siegerehrung.

Die Spannung steigt…nein eigentlich nicht, da ich damit abgeschlossen hatte den vierten Platz gemacht zuhaben. Der Sprecher:,, …bei den Damen hat die Startnummer 592 mit einer Zeit von…(Sch**** das bin doch ich, oder???) …Von dem Raderdoll-Racing-Team…aus Gummersbach…“

F*** und jetzt, ab aufs Treppchen!!! Ja!!! Dritter Platz!!! Der krönende Abschluss für so ein geiles Wochenende mit unserem Team!

Ich freue mich schon auf Steinach am Brenner 🙂

Gruß Angela

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